Stadtteilen ist ein Aktionsbündnis aus Initiativen, Verbänden und Trägern sozialer Arbeit in Hamburg.

Stadtteilen hat sich zusammengeschlossen, um auf die Pläne des Hamburger Senats zu reagieren. Den Beschäftigungsprojekten des Bundesprogramms Soziale Teilhabe soll nach einer kurzen Vorlaufzeit von der Sozialbehörde ab Januar ein „Paradigmenwechsel“ verpasst werden: Gelder, die bislang für die Sozialprojekte zur Verfügung standen, werden gestrichen. Die Projekte sollen „profitabel“ werden.

Dieser Wechsel bedeutet in vielen Fällen das Ende für Teilhabe, für Perspektiven und für Beschäftige, die endlich eine sinnstiftende Tätigkeit gefunden haben. Dieser „Paradigmenwechsel“ bedeutet auch das Ende vieler sozialer Projekte und Angebote in Stadtteilen, die ohnehin mit großen Herausforderungen konfrontiert sind.

Stadtteilen steht für eine Stadt, in der alle gut leben können. Stadtteilen engagiert sich für eine Sozialpolitik, die auch den Menschen in benachteiligten Stadtteilen zugute kommt. Stadtteilen nimmt den Koalitionsvertrag der Landesregierung ernst, der ausdrücklich mehr soziale Arbeitsmarktprojekte ankündigt.

Das Aktionsbündnis Stadtteilen möchte die Menschen und die Projekte sichtbar machen, ihnen eine Stimme geben. Es tritt für den Erhalt sinnvoller Projekte ein. Die Beteiligten wollen sich mit dem sozialen Kahlschlag nicht geräuschlos zufrieden geben.

Die Streichung der Mittel für die Soziale Teilhabe sind ein Armutszeugnis für das reiche Hamburg. .
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